{"id":340,"date":"2012-07-15T10:00:59","date_gmt":"2012-07-15T08:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.kaihartmann.de\/?p=340"},"modified":"2012-07-28T19:40:40","modified_gmt":"2012-07-28T17:40:40","slug":"weg-von-hin-zu-und-das-zwischendrin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.kaihartmann.de\/?p=340","title":{"rendered":"Weg von, hin zu und das Zwischendrin."},"content":{"rendered":"<p>\u201eOh ich habe auf das alles keine Lust mehr! Warum tue ich mir das nur an? Ich will nur weg!\u201c Ich denke diesen Satz hin und wieder, manchmal platzt er auch richtig aus mir heraus. Sch\u00f6n und gut wenn ich wei\u00df, was ich nicht will. Aber das ist nur die halbe Miete und damit ist die Gefahr gro\u00df, dass alles so bleibt, wie es ist.<\/p>\n<p>Mal Hand auf&#8217;s Herz: wie oft waren Sie schon \u201eso kurz davor\u201c in der Firma zu k\u00fcndigen oder die Partnerschaft zu beenden? \u201eK\u00f6nnen die doch alle sehen, wie sie ohne mich klarkommen\u201c. <strong>Das erinnert ein wenig an die Ausrei\u00dffantasien kleiner Kinder, die sich mit 5,30 Euro Gespartem und mit einem Rucksack voller Kekse auf in die weite Welt machen wollen.<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: right; width: 160px; height: 86px; margin-left: 25px; margin-bottom: 10px; margin-top: 4px;\" src=\"http:\/\/www.kaihartmann.de\/images\/coaching\/blog\/wegvonhinzu160x86.gif\" alt=\"Wegwollen alleine reicht nicht\" \/>Es w\u00e4re allerdings hilfreich, ein Ziel zu haben. Etwas, worauf ich hinarbeiten kann. Auf das ich mich freuen kann. Das all die M\u00fchen lohnt, die das Verlassen des Gewohnten mit sich bringen. <strong>Wenn ein Kapit\u00e4n nicht wei\u00df, an welche K\u00fcste er will, ist kein Wind f\u00fcr ihn der Richtige.<\/strong> Ohne Ziel ist die Gefahr sehr gro\u00df, einfach im Alten herum zu d\u00fcmpeln.<\/p>\n<p>Doch was ist, wenn es noch kein Ziel gibt? Dieses \u201eelendige\u201c Zwischendrin, d<strong>iese ausgedehnte Zone des verhassten Stillstands?<\/strong> Bei einem Coaching hat neulich eine Frau genau diese Zwischenzeit als \u201eEntwicklung\u201c bezeichnet. Es w\u00fcrde sich doch gerade entwickeln, wie es weitergeht. Sie w\u00fcsste, was sie nicht mehr will, das Neue sei noch nicht klar, das wird sich zeigen und von daher ist das doch kein Stillstand, sondern eine Zeit des Wartens, w\u00e4hrend sich alles entwickelt. Warten hei\u00dft f\u00fcr sie nicht Stillstand. Es ist wie im Labyrinth: ich stehe vor einer Mauer, einer Biegung, aber weil ich im Moment nicht wei\u00df, wo es weiter geht, finde ich auch die Richtung nicht, in die der Weg weitergeht. <strong>Aber ich kann darauf vertrauen, dass sich etwas Neues gerade jetzt entwickelt und zum richtigen Zeitpunkt sichtbar wird<\/strong> &#8211; wenn ich nur offen daf\u00fcr bin.<\/p>\n<p>Dass Geduld, Vertrauen und Offenheit nicht ganz oben auf der Liste der Eigenschaften steht, die ich in der Frustration \u00fcber die aktuelle Situation habe, ist mir schon klar. Aber ich kann es mir wenigstens mal in&#8217;s Ged\u00e4chtnis rufen&#8230;<\/p>\n<h1>Vorschau<\/h1>\n<p>Die Sonne steht an einem wolkenlosen Himmel, das Meer schimmert t\u00fcrkis und die erloschenen Vulkane erheben sich machtvoll am Horizont. Doch statt urlaubsgem\u00e4\u00dfer Hochstimmung herrscht bei mir Niedergeschlagenheit und ich w\u00fcrde mich am liebsten in eine Ecke verkriechen und heulen. \u201eSchuld\u201c daran sind zwei Katzen und ein Hund, denen ich am Mittag begegnet bin. Lesen Sie die ganze Geschichte ab dem 29. Juli, hier auf meinem Blog.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eOh ich habe auf das alles keine Lust mehr! Warum tue ich mir das nur an? Ich will nur weg!\u201c Ich denke diesen Satz hin und wieder, manchmal platzt er auch richtig aus mir heraus. Sch\u00f6n und gut wenn ich wei\u00df, was ich nicht will. 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