{"id":375,"date":"2012-07-01T14:00:09","date_gmt":"2012-07-01T12:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.kaihartmann.de\/?p=375"},"modified":"2012-07-01T21:08:19","modified_gmt":"2012-07-01T19:08:19","slug":"souvenirs-souvenirs","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.kaihartmann.de\/?p=375","title":{"rendered":"Souvenirs, Souvenirs! Bunte Tr\u00e4ume in grauer Zeit"},"content":{"rendered":"<p>Durch meine Kindheit schallte an Schlagernachmittagen Bill Ramseys tiefe Stimme aus dem Radio und sein Ohrwurm \u201eSouvenirs, Souvenirs!\u201c geht mir bis heute nicht aus dem Kopf. Jetzt beginnt die Urlaubssaison und ich bin gespannt, welche Souvenirs ich mitbringen werde, die \u201ewie das Salz in der Lebenssuppe\u201c sind. <strong>Mein Leben ist reich an Souvenirs \u2013 welch ein Gl\u00fcck!<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: right; width: 100px; height: 144px; margin-left: 25px; margin-bottom: 10px; margin-top: 4px;\" src=\"http:\/\/www.kaihartmann.de\/images\/coaching\/blog\/souvenirs100x144.gif\" alt=\"Souvenirs sind bunte Tr\u00e4ume in grauer Zeit\" \/>Ich lasse meinen Blick durch die Wohnung schweifen und befinde mich pl\u00f6tzlich im Nieselregen auf einem Flohmarkt im belgischen Waterloo mit meiner Frau und einer gemeinsamen Freundin. Von dort stammt der Ricard-Krug, den wir f\u00fcr Trinkwasser benutzen. <strong>Greife ich nach meinem Tee, scheint die Sonne und ich h\u00f6re Raben kr\u00e4chzen.<\/strong> Ich bin im Tower von London, wo ich bei unserem ersten Aufenthalt einen d\u00fcnnen Porzellanbecher mit fein gezeichneten Wachm\u00e4nnern und Burgzinnen kaufte. Aus dem Flur schaut mich eine junge Berliner Frau an, die so gar nichts von einer G\u00f6re hat, denn sie ist 540 Jahre alt und ihr Bildnis haben wir in der Gem\u00e4ldegalerie entdeckt. <strong>Meine Frau genoss heute morgen im Schlafzimmer s\u00fcdliche W\u00e4rme bei 30\u00b0C, bevor sie die Wohnungst\u00fcr aufmachte, um zur Arbeit zu gehen.<\/strong> Ihre Leinenbluse stammt aus einer kleinen Boutique mit angeschlossenem Caf\u00e9 (oder war es umgekehrt, die Boutique war dem Caf\u00e9 angeschlossen?) in Meersburg am Bodensee. Selbst die Ordnung in der K\u00fcche ist ein Souvenir, diesmal aus Holland, weil wir in der dortigen Ferienwohnung so wenig Geschirr hatten, dass wir alles gleich wegsp\u00fclen mussten.<\/p>\n<p>Ich sammele gerne Erinnerungsst\u00fccke an sch\u00f6ne Erlebnisse: Gebrauchsgegenst\u00e4nde, Kleidung, auch die eine oder andere Vorliebe. Billy Ramsey sang: \u201e Souvenirs Souvenirs \/ einer gro\u00dfen Zeit \/ sind die bunten Tr\u00e4ume \/ uns\u2019rer Einsamkeit\u201d. Sie w\u00e4rmen mir das Herz, lassen mich dahinschweifen in die Umst\u00e4nde, als das Souvenir zu mir kam. Ein L\u00e4cheln zaubert sich auf mein Gesicht und ich frage meine Frau: \u201eWei\u00dft Du noch &#8230;\u201c und auch in ihren Augen sehe ich das Leuchten der Erinnerung. <strong>F\u00fcr ein paar Momente tauchen wir ab<\/strong>, bevor wir mit einem Seufzen wieder im Hier und Jetzt ankommen und ein bisschen mehr Kraft, ein bisschen mehr inneren Sonnenschein haben. Denn der Himmel drau\u00dfen ist gerade mehr grau als blau, es sind k\u00fchle 20\u00b0C, ein wenig unbest\u00e4ndig. Ich nenne das einen \u201eirischen Sommer\u201c &#8230;<\/p>\n<h1>Vorschau<\/h1>\n<p>\u201eOh ich habe auf das alles keine Lust mehr! Warum tue ich mir das nur an? Ich will das alles nicht mehr!\u201c Ich denke diesen Satz hin und wieder, manchmal platzt er auch richtig aus mir heraus. Sch\u00f6n und gut wenn ich wei\u00df, was ich nicht will. Aber das ist nur die halbe Miete und damit ist die Gefahr gro\u00df, dass alles so bleibt, wie es ist. Welcher Weg vor mir liegt, erfahren Sie ab 15. Juli. Hier auf meinem Blog.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch meine Kindheit schallte an Schlagernachmittagen Bill Ramseys tiefe Stimme aus dem Radio und sein Ohrwurm \u201eSouvenirs, Souvenirs!\u201c geht mir bis heute nicht aus dem Kopf. 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