{"id":413,"date":"2012-08-12T11:15:23","date_gmt":"2012-08-12T09:15:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.kaihartmann.de\/?p=413"},"modified":"2012-08-12T12:59:12","modified_gmt":"2012-08-12T10:59:12","slug":"mit-dem-kopf-durch-die-wand","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.kaihartmann.de\/?p=413","title":{"rendered":"Mit dem Kopf durch die Wand"},"content":{"rendered":"<p>Morgens auf dem Weg zur Autobahn sind wieder einmal nur Deppen unterwegs, ich muss mich zwischen den ganzen Egoisten richtig reindr\u00e4ngeln. Im B\u00fcro scheint es nur unkoordinierte, un\u00fcberlegte und unlogische Entscheidungen dummer Menschen zu geben. Das Essen in der Kantine ist ungenie\u00dfbar \u2013 so wie ich. <strong>Den ganzen Tag liege ich quer und will mit dem Kopf durch jede sich mir bietende Wand.<\/strong> Womit fing der ganze \u00c4rger eigentlich an?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: right; width: 160px; height: 108px; margin-left: 25px; margin-bottom: 10px; margin-top: 4px;\" src=\"http:\/\/www.kaihartmann.de\/images\/coaching\/blog\/durchdiewand160x108.gif\" alt=\"Mit dem Kopf durch jede sich mir bietende wand\" \/>Ich versuche, abends vor dem Schlafengehen eine Tagesr\u00fcckschau zu halten. Angefangen von dem Augenblick, in dem ich die R\u00fcckschau beginne <strong>rolle ich den Tag von hinten her auf<\/strong>. Ich erkenne, welcher \u00c4rger, welche Entt\u00e4uschungen sich \u00fcber den Tag hinweg aufgel\u00f6st haben, sehe gl\u00fcckliche Momente, die ich schon vergessen hatte, aber manchmal stelle ich auch fest, dass ich den ganzen Tag nicht bei mir war. Und auch die Nacht davor war schon nicht so ruhig und entspannend wie erhofft. Die Nacht gelang nicht, weil ich am Abend zu sp\u00e4t, zu voll mit Eindr\u00fccken nur noch schnell ins Bett wollte. <strong>Meinen \u00c4rger hatte ich mir redlich verdient, weil ich ruhelos eins nach dem anderen abarbeitete und mir keine Zeit f\u00fcr mich selbst nahm.<\/strong> Meine Seele hatte keine Zeit, hinterher zu kommen. So baute sich in mir eine immer gr\u00f6\u00dfer werdende Welle der Unzufriedenheit mit mir selbst auf. \u00dcber Nacht ebbte die keineswegs ab.<\/p>\n<p><strong>Mir stand das Wasser fr\u00fch morgens schon bis zum Hals, nur merkte ich es nicht.<\/strong> Leider ist der perfekte \u201eWasserstandsmelder\u201c vor einem Jahr gestorben. Wir hatten einen roten Kater, der mir an solchen Morgenden st\u00e4ndig zwischen den F\u00fc\u00dfen herumlief und mich ausbremste. Wie oft habe ich ihn angemotzt: \u201eGeh mir aus dem Weg!\u201c, \u201eNicht Du auch noch!\u201c. <strong>Dabei war es genau dieses Ausbremsen, das ich gebraucht habe.<\/strong> Denn wenn ich mich auf den feinf\u00fchligen Kerl einlie\u00df und ihn zwei, drei Minuten kuschelte, ihm den geliebten Wasserhahn im Badezimmer aufdrehte oder ihn einfach zum Kratzbaum begleitete, wo er anfing sich zu putzen, da bekam der Morgen eine ganz andere Richtung und der Tag erhielt von mir eine Chance zu gelingen.<\/p>\n<h1>Vorschau<\/h1>\n<p>Priorit\u00e4tenlisten sind wie Cellulite: viele haben sie, kaum jemand bekommt sie los. Alles f\u00e4ngt mit leichter Orangenhaut in Form von To-Do-Listen an und w\u00e4chst sich aus zu Priorit\u00e4tenlisten mit \u201eHaupt-, Unter- und Nebenpriorit\u00e4ten\u201c, klassifziert in \u201e1a\u201c, \u201e1b\u201c, usw. To-Do und Priorit\u00e4tenlisten sind f\u00fcr viele Menschen ein nicht versiegender Quell der Frustration. Einen m\u00f6glichen Ausweg aus diesem Dilemma k\u00f6nnen Sie am 2. September hier auf meinem Blog finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Morgens auf dem Weg zur Autobahn sind wieder einmal nur Deppen unterwegs, ich muss mich zwischen den ganzen Egoisten richtig reindr\u00e4ngeln. Im B\u00fcro scheint es nur unkoordinierte, un\u00fcberlegte und unlogische Entscheidungen dummer Menschen zu geben. Das Essen in der Kantine ist ungenie\u00dfbar \u2013 so wie ich. 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