{"id":690,"date":"2013-11-10T20:45:24","date_gmt":"2013-11-10T19:45:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.kaihartmann.de\/?p=690"},"modified":"2014-09-21T19:35:18","modified_gmt":"2014-09-21T17:35:18","slug":"mit-konfrontation-und-kooperation-zum-ziel-gelangen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.kaihartmann.de\/?p=690","title":{"rendered":"Mit Konfrontation und Kooperation zum Ziel gelangen"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIch finde es v\u00f6llig legitim von mir, dass ich diese Bedingungen stelle!\u201c \u201eIch sp\u00fcre keinerlei Bereitschaft von Ihnen, das Projekt zu unterst\u00fctzen!\u201c <strong>Zwischen dem Projektleiter und seinen Mitarbeitern tat sich eine un\u00fcberbr\u00fcckbare Kluft auf.<\/strong> Doch dann schalteten beide Parteien von Konfrontation auf Kooperation um und am Ende stand ein Kompromiss, mit dem alle leben konnten. H\u00e4tte man den Kompromiss auch ohne die Konfrontation haben k\u00f6nnen? Nein, denn die Zauberformel lautet: E&nbsp;=&nbsp;K&nbsp;+&nbsp;A.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: right; width: 220px; height: 200px; margin-left: 25px; margin-bottom: 10px; margin-top: 4px;\" src=\"http:\/\/www.kaihartmann.de\/images\/coaching\/blog\/konfrontationkooperation220x200.gif\" alt=\"Ausweichen wenn es nicht weiter geht\" \/>Zu Beginn des Projektgespr\u00e4ches deutete nichts daraufhin, dass die Besprechung so an Sch\u00e4rfe gewinnen w\u00fcrde. Die Mitarbeiter versuchten, von ihrem Projektleiter eine grunds\u00e4tzliche Zustimmung f\u00fcr ein Vorhaben zu erhalten. <strong>Doch der dachte gar nicht daran, eine Zusage zu etwas zu geben, was ihm v\u00f6llig nutzlos erschien.<\/strong> So kam es gar nicht dazu, dass das Vorhaben in Grundz\u00fcgen vorgestellt worden konnte. Deutlich zog der Projektleiter die Grenze und stellte Bedingungen, die vor der Durchf\u00fchrung erf\u00fcllt sein m\u00fcssten. Weil diese Bedingungen nach Ansicht der Mitarbeiter aber durch die Arbeit selbst gepr\u00fcft werden k\u00f6nnten, warfen sie ihm eine grunds\u00e4tzliche Blockadehaltung vor. <strong>Beide zogen eine rote Linie und bedeuteten dem Gegen\u00fcber: \u201eBis hierher und nicht weiter.<\/strong> Wenn es weiter gehen soll, dann m\u00fcssen Sie einen Kompromiss eingehen.\u201c<\/p>\n<p>Das sieht auf den ersten Blick nach einer Zwickm\u00fchle aus, in der jeder auf den anderen wartet (bei Computern: <strong>\u201eDead-Lock\u201c<\/strong>). Doch weil auch jeder sp\u00fcrte, dass der andere nun wirklich seine Grenze erreicht hatte, mussten beide, um das Gesamtprojekt nicht zu gef\u00e4hrden, von Konfrontation auf Anpassung umschalten. Man einigte sich darauf, in einer Vorphase die Bedingungen abzuklopfen und je nachdem, wie die Ergebnisse ausfallen, weiter voran zu gehen.<\/p>\n<p>Dieses Beispiel zeigt sehr sch\u00f6n, <strong>dass eine Entwicklung nur m\u00f6glich ist, wenn es Konfrontation <em>und<\/em> Anpassung gibt.<\/strong> Ohne Konfrontation kann ich mich nicht entwickeln, weil ich nur angepasst bin. Bin ich immer in Konfrontation, werde ich nie mit den \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden zurecht kommen. Oder um es mit einer Gleichung auszudr\u00fccken:<\/p>\n<p><strong>E<\/strong>ntwicklung = <strong>K<\/strong>onfrontation + <strong>A<\/strong>npassung<\/p>\n<p><strong>\u201eSiegreich sein wird jener, der wei\u00df, wann er zu k\u00e4mpfen hat und wann nicht.\u201c<\/strong><br \/>\nXunzi (auch: Hsun-tzu, Sun-Tsu oder Sun-Tse, ca. 298 \u2013 238 v. Chr., chinesischer Philosoph)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch finde es v\u00f6llig legitim von mir, dass ich diese Bedingungen stelle!\u201c \u201eIch sp\u00fcre keinerlei Bereitschaft von Ihnen, das Projekt zu unterst\u00fctzen!\u201c Zwischen dem Projektleiter und seinen Mitarbeitern tat sich eine un\u00fcberbr\u00fcckbare Kluft auf. Doch dann schalteten beide Parteien von Konfrontation auf Kooperation um und am Ende stand ein Kompromiss, mit dem alle leben konnten. 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